Arbeits-, Umweltschutz- und Gesundheitspolitik der deutschen BMW Group Niederlassungen
Die Arbeits-, Umweltschutz- und Gesundheitspolitik der deutschen BMW Group Niederlassungen basiert auf der Arbeitsschutz-, Umwelt- und Energiepolitik der BMW Group und den Grundsätzen zum nachhaltigen Wirtschaften für die gesamte Wertschöpfungskette.
Die BMW Group verpflichtet sich sichere und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen zur Prävention vor arbeitsbedingten Verletzungen und Erkrankungen zu schaffen und überprüft die beabsichtigte Wirksamkeit mit einem Arbeitsschutzmanagementsystem. Die Konformität des Managementsystems mit der ISO 45001 wird von einer unabhängigen, externen Organisation regelmäßig überprüft und zertifiziert.
Die BMW Group Niederlassungen handeln nach den BMW Group Vorgaben und verpflichten sich alle geltenden Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzgesetze, Vorschriften und Anforderungen zu erfüllen und die Belange von interessierten Parteien zu berücksichtigen.
Die Niederlassungen haben ein Managementsystem implementiert, welches die kontinuierliche Verbesserung des Arbeits-, Umwelt und Gesundheitsschutzes unterstützt. Eine wichtige Grundlage für die Aufrechterhaltung des Systems ist die aktive Kommunikation, Beteiligung und Konsultation der Mitarbeiter, Führungskräfte, Dienstleister und Behörden. Mitarbeiter und Führungskräfte übernehmen eine besondere Verantwortung dafür, dass die Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsleitlinien vorgelebt und umgesetzt werden.
Die von der BMW Group genannten generellen Ziele des Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes werden standortbezogen für die deutschen Niederlassungen durch die Vorgabe von Grenz- und Zielwerten konkretisiert.
In der Arbeitssicherheit gilt der Grundsatz: „Jeder Mitarbeiter geht so gesund nach Hause, wie er zur Arbeit gekommen ist.“ Im Fokus stehen die Vermeidung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen durch präventive Maßnahmen, wie Gesundheitsprogrammen. Die Krankenquote und die Unfallhäufigkeitsrate werden in Form von Kennzahlen als ambitionierte Ziele von der BMW Group jährlich vorgegeben.
Nachhaltigkeit ist ein Kernelement der BMW Group Strategie und umfasst alle Stufen von der Lieferkette über die Produktion bis zum Lebenszyklus der Produkte. Eine kontinuierliche Reduktion der Ressourcen Wasser, Abfall, CO2- Emissionen und Energie ist für die BMW Group ein fester Bestandteil des Umweltmanagements. Die Konformität des Umweltmanagements mit der ISO 14001 wird von einer unabhängigen, externen Organisation regelmäßig überprüft und zertifiziert.
Die BMW Group verpflichtet sich, das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Das Unternehmen treibt die Kreislaufwirtschaft mit seinen Partnern, von der Lieferkette über die Produktion und die Nutzungsphase bis hin zum Recycling unserer Produkte, voran. Im Umweltprogramm des jeweiligen Standortes sind Ziele zur Minimierung der Umweltbelastungen, wie Ressourcenverbrauch und Emissionen, angemessen für die Organisation, abgeleitet und mit Maßnahmen belegt.
Unser Ziel ist, entsprechend der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs), den sparsamen Einsatz von Energie und Rohstoffen, die nachhaltige Nutzung von erneuerbaren Ressourcen, die Minimierung umweltschädlicher Auswirkungen sowie die Vermeidung bzw. gefahrlose umweltverträgliche Entsorgung von Abfällen zu berücksichtigen. Die Reduzierung von CO₂-Emissionen und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sind wichtige Pfeiler der BMW Group Strategie. Bei allen Investitionsentscheidungen werden relevante Umweltaspekte berücksichtigt.
München, 01.04.2023
Peter Mey Werner Pfanzelt
Leiter Niederlassungen C1-DE-NL, Retail Leiter Steuerkreis AUG BMW Niederlassungen
Weiterführende Informationen im Internet:
www.bmwgroup.com/production
www.bmwgroup.com/responsibility
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BMW Group |
Klasse 4.2: Vorgaben zum IMS |
Dok.Nr: (optional) |
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Geltungsbereich: C1-NL |
Änderungsstand: 2.0 |
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AUG-Politik |
Status: Gültig ab: 23.04.2018 |
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Version |
Inhalt |
Ersteller, Kurzzeichen, Datum |
Prüfer,
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Freigeber, Kurzzeichen, Datum |
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1.0 |
Erstellung |
Ingo Soppe,
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Jürgen Härdter,
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Ingo Soppe,
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1.1 |
Anpassung Formulierung „Berücksichtigung Interessen interessierter Parteien“. Verantwortliche „Leiter Niederlassungen B6 Retail“ und „Leiter Steuerkreis AUG“ |
Ingo Soppe,
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Jürgen Härdter,
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Ingo Soppe,
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2.0 |
Einarbeitung der AG Group Umwelt- und Arbeitsschutzpolitik |
W. Pfanzelt, CA-92, 05.04.2019 |
Ingo Soppe, CA-921 15.04.2019 |
Peter Mey, C1-NL 23.04.2019 |
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3.0 |
Einarbeitung der AG Group Umwelt- und Arbeitsschutzpolitik 2021 |
W. Pfanzelt, CA-326, 03.09.2021 |
D. Diethelm, CA-326 15.09.2021 |
Peter Mey, C1-NL 01.11.2021 |
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4.0 |
Aktualisierung der Umwelt- und Arbeitsschutzpolitik 2023 - Niederlassungen |
W. Pfanzelt, CA-326, 30.03.2023 |
D. Diethelm, CA-326 31.03.2023 |
Peter Mey, C1-DE-NL 01.04.2023 |
Nachhaltiges Handeln ist für de BMW Group wesentlich. Im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Gesundheit der Menschen und unseres natürlichen Lebensraums setzen wir konsequent neue Technologien zur Erhöhung der Sicherheit und zur Minderung der Abgasemissionen, der Geräuschemissionen und des Kraftstoffverbrauchs ein.
Der Umweltschutz ist eine wichtige Säule der BMW Group Nachhaltigkeitsstrategie und umfasst alle Stufen von der Lieferkette über die Produktion bis zum Lebenszyklus der Produkte. Von Anfang an beziehen wir ökologische, soziale und ökonomische Effekte in unsere Aktivitäten und Planungen ein. Hierfür bewerten wir unsere umweltbezogenen Auswirkungen, Risiken und Chancen. Im weltweiten Produktionsnetzwerk der BMW Group sind Ressourceneffizienz und die Kontrolle des Ressourcenverbrauchs seit Jahrzehnten im Umweltmanagement organisatorisch verankert. Maßgebliche Größen für die Steuerung von Ressourceneffizienz und die Kontrolle des Ressourcenverbrauchs in der BMW Group sind - neben den CO2-Emissionen der Energie und Trinkwasserverbrauch, das Abfallaufkommen, der Einsatz von Lösemitteln sowie die Biodiversität.
Die BMW Group verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg in Einklang zu bringen. Wir richten uns am Zielbild der BMW IFACTORY aus, das eine Verbindung von Elektrifizierung, Profitabilität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung anstrebt. Das Ziel ist es, Auswirkungen auf die Umwelt gezielt zu minimieren- mit den Schwerpunkten Wasser, Abfall und Energie. Der Einsatz erneuerbarer Energien, Ressourceneffizienz sowie die Wiederverwendung von Materialien, also einer Kreislaufwirtschaft, spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die BMW Group hat sich den Pariser Klimaschutzzielen verpflichtet. Wir möchten unseren Beitrag zur Dekarbonisierung leisten und arbeiten kontinuerlich daran, die relevanten Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Hierfür erfassen und bewerten wir unsere Umweltleistung und streben die Erreichung unserer Umweltziele an.
Die oberste Führung trägt die Gesamtverantwortung für die Umweltpolitik. Im Rahmen der Delegationskette wird die operative Verantwortung auf die Führungskräfte zur Umsetzung übertragen. Die Führungskräfte stellen die für das Umweltmanagement notwendigen Informationen und Ressourcen zur Verfügung und motivieren die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Sinne dieser Aufgabe.
Wir nutzen und bauen Dialogplattformen in der gesamten Wertschöpfungskette aus, über Partnerschaften in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft (NCOs). Zudem wird durch Information und Schulungen das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt bei Mitarbeitenden gefördert und weiterentwickelt.
Jährlich informiert de BMW Group ihre Stakeholder über ihre Umwelt- und Energiekennzahlen in einem integrierten Konzernbericht, sowie in den Werks- Umwelterklärungen nach EMAS.
Wir überprüfen regelmäßig den Erfolg unserer Umweltmaßnahmen und nehmen, wo immer erforderlich, weitere Verbesserungen im Bereich Umweltschutz und Energieeffizienz vor. Grundlage unseres konzernweiten Handelns sind Gesetze, Verordnungen und Normen sowie freiwillige Selbstverpflichtungen wie die ISO 14001 Norm.
Für die BMW Group ist das verantwortungsbewusste Management von Lieferketten fester Bestandteil einer guten Unternehmensführung. Ein mehrstufiger Sorgfaltspflichtenprozess institutionalisiert unsere Verantwortung für Umweltstandards in der Lieferkette.